Verlegung der Nebenstelle des Gesundheitsamts

Zur Pressemitteilung der Vorsitzenden der SPD-Ratsfraktion und des Vorsitzenden des SPD-Stadtverbands Eschweiler hinsichtlich der Verlegung der Nebenstelle des Gesundheitsamtes der StädteRegion Aachen von Eschweiler nach Stolberg nimmz der Vorsitzende des CDU Stadtverbands Eschweiler Thomas Schlenter wie folgt Stellung:

 

"Die SPD in Eschweiler dokumentiert häufig zu gegebenen Anlässen ihr überaus kurzes Gedächtnis. Dies ist nicht nur bei Anträgen der CDU-Fraktion so, die nach gebührendem Zeitabstand als Anträge der SPD erneut gestellt werden (siehe „Citymanager“ u.v.m.), sondern auch wenn es um die Städteregion Aachen geht, die von örtlichen Sozialdemokraten gerne als Projektionsfläche für fadenscheinige Profilierungsversuche genutzt wird.

 

Die neuste Posse der SPD betrifft die Entscheidung des Städteregionsausschusses vom 29.06.2017, die Nebenstelle des Gesundheitsamtes von Eschweiler nach Stolberg zu verlegen. Zunächst ist diesbezüglich noch einmal festzuhalten, dass der Anstoß für diese Verlegung nach Stolberg offenkundig aus der Stadtverwaltung Eschweiler selber gekommen ist; und zwar im Jahr 2015 (Bericht der Eschweiler Zeitung vom 01.07.2017, Seite 20).

 

Dass Bürgermeister Bertram nun am Ende dieses in Eschweiler begonnenen Prozesses öffentlichkeitswirksam sein Unverständnis über die an dessen Ende stehende Entscheidung zum Ausdruck gebracht hat, mag eben jener Vergesslichkeit der Eschweiler SPD geschuldet sein, der er schließlich angehört. Immerhin sind seit 2015 bereits 2 Jahre vergangenen.

 

Weiterhin ist noch einmal deutlich hervorzuheben, dass die Entscheidung vom 29.06.2017 im Städteregionsauschuss einstimmig erfolgte. Mitglied in diesem Ausschuss ist seitens der SPD u.a. Christiane Karl aus Eschweiler. Ob nun mangelnde Kommunikation untereinander oder der bekannte Gedächtnisschwund, sollte die SPD Eschweiler jedenfalls, so sie in der Entscheidung zur Verlegung eine Verletzung der Interessen Eschweilers sieht, in Bezug auf ihren Bürgermeister und ihre Mitglieder in der StädteRegion einmal vor der eigenen Haustüre kehren.

 

Vor diesem Hintergrund verbietet es eigentlich der Anstand, auf die bodenlose Frechheit zu reagieren, die die Suggestion der Pressemitteilung der SPD darstellt, ein Mitglied unserer CDU-Ratsfraktion würde seine eigenwirtschaftlichen Interessen vor das Wohl der Stadt Eschweiler stellen, welchem wir verpflichtet sind. Da aber die Einlassungen der o.g. führenden Personen der Eschweiler SPD dazu gereichen, ehrabschneidend und rufbeschädigend zu sein, weise ich diese Suggestion in aller Deutlichkeit für alle, die in Eschweiler für die CDU tätig sind, zurück"

 

Lesen mehr hierzu in der heutigen Berichterstattung der Eschweiler Zeitung.