Pressemitteilung: L 238n: Das Totenglöckchen läutet

„Langsam können sich die Anwohner der mit ständig wachsendem Durchgangsverkehr belasteten Straßen im Stadtteil Pumpe daran gewöhnen, dass es ein Zustand auf ewig sein wird“, kommentiert der CDU Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzende Willi Bündgens aus Eschweiler die Mitteilung von Verkehrsminister Groschek an den Landtag vom 30. Oktober 2014, wonach die L 238 n in Eschweiler als „fertig gestellt“ bezeichnet wird. Dazu meint der Landtagsabgeordnete Axel Wirtz: „Damit scheint entgegen aller Versprechungen von Minister Groschek und der SPD bei der Verkehrsübergabe des II. Bauabschnitts vor der Kommunalwahl und dem Runden Tisch am 22.10.2014 das Totenglöckchen für die L 238 n endgültig zu läuten. Es ist immer wieder erstaunlich, mit welchen Tricks die Sozialdemokraten von den wirklichen Entscheidungen ablenken wollen.“


Die besorgten und betroffenen Bürger werden ganz offensichtlich und öffentlich vom Ministerium vorgeführt. Noch 8 Tage vor der schriftlichen Mitteilung des Ministeriums aus dem Landtag tagte mit großem öffentlichen Aufsehen der Runde Tisch, wobei auch da schon die Ablenkungsmanöver deutlich wurden. Soll es doch plötzlich den Autobahnanschluss Stolberg-Eilendorf an der A 44 richten. Völlige bewusste Verquickung von 2 Themen, die hinsichtlich der Verkehrsströme Phönixstraße – Stolberger Straße – Eschweiler Straße nichts miteinander zu tun haben.


„Die markigen Worte von Minister Groschek vom Mai haben wir noch in den Ohren. Es geht um die Menschen, denen wir helfen müssen, und dann das Treffen mit der Bürgerinitiative“, sagt Bündgens über den Minister. „So werden die Leute hingehalten.“


Und wie ist die Lage wirklich: Unter der Überschrift: „Nicht mehr im Bauprogramm aufgeführte Einzelprojekte“ werden 2 Maßnahmen namentlich aufgeführt, eine davon die L 238 n. „Andere werden neu aufgenommen, also ist Geld für Straßenbau da, wird nur an anderer Stelle verwendet“, so Axel Wirtz MdL. Die L 238 n jedenfalls ist nicht mehr dabei, keine Rede mehr vom III. Bauabschnitt. Unglaubwürdiger kann Politik nicht sein. Und die örtliche SPD schaut zu und ist nicht in der Lage, für die Verschiebung der Prioritäten im Lande zu sorgen. „Da helfen Reden vor Ort nichts, da ist Umsetzungskraft in Düsseldorf gefragt“, meint Willi Bündgens. „Versprochen – gebrochen“, kommentiert Wirtz abschließend.

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Kommentare: 1
  • #1

    Bastian Neuer (Sonntag, 23 November 2014 16:37)

    Dann fragen Sie doch mal Herrn Wirtz, warum Herr Conrads plötzlich ein Grundstück im Plangebiet besitzt? Als Pumper Bürger bin ich für eine vernünftige Diskussion in der Sache. Dazu müssen jedoch auch Wahrheiten ausgesprochen werden.