Historische Rundfahrt mit dem CDU-Ortsverband Dürwiß

Am Samstag, den 5. April trafen sich 20 interessierte Bürger auf Einladung des CDU-Ortsverbands Dürwiß zu einer geschichtlichen Rundfahrt durch den Ort.

 

Passend zur Fastenzeit hatte sich der Ehrenvorsitzende des Eschweiler Geschichtsvereins, Simon Küpper bereit erklärt, zu den christlichen Kleindenkmälern, Kreuzen, Bildstöcken und Kapellen in und um Dürwiß zu führen.

 

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Pia Dondorf war das Dorfkreuz an der Ecke Gasthaus-, Heinrich-Heine-Straße das erste Ziel. Dieses Blausteinkreuz von 1787 ist dem heiligen Bonifatius, dem Pfarrpatron, geweiht und das wichtigste Denkmal des Ortes, da es der gesamten Gemeinde gewidmet ist.

 

Nach einer Einführung in die Geschichte des Kreuzes und einem Gebet ging die Fahrt weiter zum Bildstock an der "Kriegerischen Messe" an der Weisweiler Straße.

Ein Ort der Marienverehrung ist die Kapelle an der Grünstraße, die 1905 von Josef Töller mit den Anwohnern der Straße erbaut wurde und bis heute Gebetsstätte und Ziel von Prozessionen ist. Simon Küpper erzählte dort die Sage von der Waidmühle, an die auf der Rückseite der Kapelle ein altes Holzkreuz erinnert. Weitere Stationen waren das Fronhovener Kreuz am Dürwißer Friedhof, der Marienbildstock am Parkplatz Blaustein-See und das Dürwißer Neulandkreuz welches im Jahr 2000 von der Familie Esser gestiftet wurde.

 

Zum Abschluss der Rundfahrt sah sich die Gruppe das ehemalige Röher Kreuz am Obermerzer Hof an, das dem Braunkohlenabbau weichen musste. Nach dieser interessanten heimatgeschichtlichen Rundfahrt kehrte die Gruppe zu Kaffee und Stärkung in die Gaststätte "Bei Kelche" ein. Die Vorsitzende Pia Dondorf dankte Simon Küpper für die gut organisierte Fahrt. Allen Teilnehmern werden viele Informationen und Anekdoten noch lange in Erinnerung bleiben.

 

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