Reaktion auf die Mitteilung des Personalrats der Stadt Eschweiler

Berndt sauer: „Personalrat mischt sich in Wahlkampf ein“

CDU-Bürgermeisterkandidat sieht sich vom Personalrat der Stadtverwaltung fehlinterpretiert. „Unverschämte Unterstellungen“.

 


Im Mai will er Bürgermeister Rudi Bertram den Stuhl vor die Tür setzen: Wilfried Berndt, frisch proklamierter Bürgermeisterkandidat der Eschweiler Christdemokraten. Doch kaum hat er seine Einstandsrede als Bewerber gehalten, da kracht es schon gewaltig: Berndt hatte in Zusammenhang mit der von der SPD betriebenen Neuwahl des Kämmerers von Filz gesprochen – und trieb damit den Personalrat der Stadtverwaltung mächtig auf die Palme. In einer gestern von uns veröffentlichten Stellungnahme wies der Personalrat den „Filz“-Vorwurf weit von sich. „Wir sind nicht ein Haufen von Mitarbeitern, deren Kompetenzen und deren Fachwissen man mit einem Handstrich aberkennt und uns zu Herdenvieh mit Parteibuch deklariert“, wehren sich die Verwaltungsmitarbeiter gegen Berndts „diffamierende Äußerungen“.

Im Mai will er Bürgermeister Rudi Bertram den Stuhl vor die Tür setzen: Wilfried Berndt, frisch proklamierter Bürgermeisterkandidat der Eschweiler Christdemokraten. Doch kaum hat er seine Einstandsrede als Bewerber gehalten, da kracht es schon gewaltig: Berndt hatte in Zusammenhang mit der von der SPD betriebenen Neuwahl des Kämmerers von Filz gesprochen – und trieb damit den Personalrat der Stadtverwaltung mächtig auf die Palme.

CDU-Bürgermeisterkandidat sauer auf Personalrat der Stadtverwaltung - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/eschweiler/cdu-buergermeisterkandidat-sauer-auf-personalrat-der-stadtverwaltung-1.743678#plx1281073661
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Im Mai will er Bürgermeister Rudi Bertram den Stuhl vor die Tür setzen: Wilfried Berndt, frisch proklamierter Bürgermeisterkandidat der Eschweiler Christdemokraten. Doch kaum hat er seine Einstandsrede als Bewerber gehalten, da kracht es schon gewaltig: Berndt hatte in Zusammenhang mit der von der SPD betriebenen Neuwahl des Kämmerers von Filz gesprochen – und trieb damit den Personalrat der Stadtverwaltung mächtig auf die Palme.

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Der wiederum hat kein Verständnis für das Vorgehen des Personalrats: „Mit Entsetzen musste ich heute lesen, dass sich der Personalrat der Stadt Eschweiler unter dem Vorwand des Schutzes des Personalkörpers in den Wahlkampf einmischt“, schlägt Berndt zurück. Und betont: „Ich möchte hier klar feststellen, dass ich in meiner Rede mit ,Filz‘ ausdrücklich die Vergabe der Positionen durch die Politik in den oberen Ebenen der Verwaltung meinte, insbesondere habe ich mich auf den jüngsten Fall des Kämmerers bezogen. Wer mich kennt und die Rede gehört hat, weiß, dass ich niemals Menschen als ,Herdenvieh mit Parteibuch‘ bezeichnen würde. Das ist eine bösartige Unterstellung.“ Dies hat er in einem offenen Brief nun allen Mitarbeitern der Stadtverwaltung mitgeteilt. Darin betont er: „Ich möchte klarstellen, dass ich die Mitarbeiter der Stadt in meiner Antrittsrede nicht als Filz bezeichnet habe. Mir ist sehr wohl bewusst, dass die Mitarbeiter der Stadt ihre Arbeit nach bestem Gewissen und zur vollsten Zufriedenheit mit sehr guter Sachkompetenz erledigen.“

 

Wilfried Berndt verweist auf das, was er in seiner Rede am Abend seiner Wahl als Bürgermeisterkandidat zum Thema Personal gesagt hat: „Ein Parteibuch ist für mich nicht zwingend notwendig, um innerhalb der Verwaltung eine gute Karriere machen zu können. Hier werden ausschließlich Ausbildung, Können, Motivation und natürlich auch Loyalität die Kriterien eines Vorankommens sein.“

 

Berndt unterstreicht, dass er im Fall seiner Wahl als eine der ersten Maßnahmen eine anonyme Mitarbeiterbefragung durchführen ließe: „Um zu sehen, wo Stärken und Schwächen in der Führung und den Abläufen aus Sicht der Mitarbeiter liegen, um dann gezielte Maßnahmen zur Verbesserung aufsetzen zu können. Als einer, der von außen kommt, besitze ich hier die notwendige Objektivität, es gibt keine alten Seilschaften, Verpflichtungen und Verbundenheiten.“

 

„Ich war immer ein Kümmerer und werde es zukünftig immer bleiben“, unterstreicht Berndt in seinem Schreiben. „Das Wohl meiner Mitarbeiter und Kollegen lag mir immer besonders am Herzen. Nur in einer guten und vertrauensvollen Umgebung kann optimale Leistung erbracht werden.“

Von Letzterem kann zumindest in Bezug auf Wilfried Berndt und den Verwaltungs-Personalrat nicht die Rede sein. „Ich stelle fest, dass der Personalrat meine Rede auf falsche Weise und mit unverschämten Unterstellungen interpretiert“, beklagt sich der CDU-Kandidat.

 

(Quelle: Rudolf Müller; veröffentlicht in Eschweiler Zeitung vom 22.01.2014)

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Kommentare: 9
  • #1

    Cduler West (Mittwoch, 22 Januar 2014 19:22)

    Einfach nur noch lächerlich. Ein Trauerspiel . Sorry aber wie soll man eine cdu wieder zur alter Stärke führen, wenn man sich schon vor der Wahl mit der kompletten Belegschaft anlegt und absolute Ahnungslosigkeit walten lässt. Sie haben die Wahl für die Cdu bereits jetzt verloren.

  • #2

    stolbergerjung (Donnerstag, 23 Januar 2014 06:49)

    Hallo nachbarn, wir hörten schon immer dass unser Nachbarstädtchen eine welle macht, bei euch ist immer was los. Eine eigene bildzeitung habt ihr sogar auch. Was ich hier lese ist zu gutem jedes bürgers in eurer stadt. Die spd räumt sich eine Lobby ein und flüchtet vor einem wahlkampf, lügen verbreitete usw. Ich hörte von dem kämmererfall, liebe nachbarn DAS ist lächerlich. Und nun wird versucht,unbedingt neue schlagzeilen gegen die cdu zu sammeln damit die spd im grünen Licht steht. Liebe Freunde seit 1971 gehöre ich der spd an, nach 43 jahren sage ich nun ,ICH BIN DIE LÄNGSTE ZEIT SPD'der gewesen. Weil diese mothoden ganz schnell in stolberg ankommen würde.Eschweiler bürger!!! Lasst euch nicht manipulieren überzeugt euch selbst von den qualitäten der kanidaten. Zum ersten kommentar... CDULER WEST... Haben sie sich nicht verschrieben? Sollte es nicht spdler west heissen, wenn nicht bedenken sie ihrer persönlichen stellung zu ihrer partei.

  • #3

    Juppi (Donnerstag, 23 Januar 2014 11:04)

    Hallo Herr Berndt,

    machen wir uns doch nichts vor, auch in Ihrer Partei sind Leute die , falls Sie die Wahl gewinnen, sich Chancen auf einen Posten in der Verwaltung ausrechnen. Und auch Sie werden die Qualifikation „Parteibuch“ nicht ignorieren können.

  • #4

    Freddy Erken (Donnerstag, 23 Januar 2014 21:49)

    Hallo zusammen,

    wenn jemand, wer auch immer, etwas fehlinterpretieren möchte, dann wird er oder sie dies auch tun. Man sollte, egal wer etwas in einer Rede sagt, genau hinhören und dann seine eigenen Schlüsse daraus ziehen. Ich jedenfalls bin aus Eschweiler und sehe gewisse Entwicklungen mit offenen Augen auch kritisch, sowohl positiv als auch negativ und denke, dass an den Entscheidungen gelegentlich ein wenig Weitblick nicht schaden könnte.

    Insoweit werde ich den Bürgermeisterkandidaten der CDU, Wilfried Berndt, entsprechend unterstützen, sofern mir das möglich ist.

    Freddy Erken

  • #5

    CDU (Freitag, 24 Januar 2014 09:54)

    Herzlichen Glückwunsch, liebe SPD, mit Herrn Berndt habt Ihr einen hervorragenden Wahlkämpfer gewinnen können ;)

  • #6

    CDU (Freitag, 24 Januar 2014 11:03)


    Also wenn ich mal darüber nachdenke, wen wir in den 90ern im Rathaus hochgeschossen haben sitzen wir selber im Glashaus. Wir haben mal einen zum Technischen Beigeordneten gemacht, der von Technik gar keine Ahnung hat und jetzt Kämmerer in Salzgitter ist. Leute wo sind die alten Herren der CDU, die diesem Mann ohne Porgramm mal sagt, dass er sich schon jetzt disqualifiziert hat. Christian Nießen, Franz Josef Dittrich das waren noch Leute mit Format.

  • #7

    Eschweiler Bürger (Freitag, 24 Januar 2014 11:07)

    Wer die Rede von Herrn Berndt gehört hat und die Berichte in der Zeitung hierzu, kommt klar zu dem Schluß, dass Herr Berndt sich nicht gegen das Personal der Stadt gewandt hat, sondern nur gegen die durch die SPD Ratsfraktion betriebenen Methoden bei der Auswahl der obersten Positionen in der Verwaltung (Fall Kämmerer). Laut seiner Rede will Herr Berndt sich soagr besonders für das Personal einsetzen. Es liegt doch auf der Hand, dass der Personalrat vorgeprescht ist, um Herrn Berndt zu diskreditieren, hat der Personalrat nicht auch rote Parteibücher? Was tut man nicht alles, um die Macht zu erhalten. Von einem sauberen Wahlkampf kann hier nicht die Rede sein.

  • #8

    karl (Freitag, 24 Januar 2014 17:14)

    Aussage eines Cdu Parteimitgliedes im Rathaus:" Ich schäme mich für diese Cdu in Eschweiler"

  • #9

    Michael (Freitag, 24 Januar 2014 17:16)

    Wer behauptet eigentlich das der angesprochene Kämmerer Kandidat überhaupt derjenige welche ist?