In vier Wochen startet schnelles Internet im Nordwesten

Vorstand OV-Kinzweiler m. OV-Vors. Bündgens (2 v. rechts)
Vorstand OV-Kinzweiler m. OV-Vors. Bündgens (2 v. rechts)

Willi Bündgens bleibt an der Spitze des CDU-Ortsverbands Kinzweiler. Bei der Mitgliederversammlung im Restaurant „Zur Alten Schmiede“ in St. Jöris wählten ihn die Christdemokraten mit deutlicher Mehrheit.

Der Vorstand besteht nun aus: Willi Bündgens (1. Vorsitzender), Wilfried Maus (2. Vorsitzender), Frank Laufs (Geschäftsführer), Thomas Kraus, Jörg Braun und Christoph Kamps (alle Beisitzer).

 

Nachdem die Mitgliederversammlung mit einem Vortrag des Bundestagsabgeordneten Helmut Brandt beendet war, widmete man sich voll und ganz den Themen der Bürgerversammlung. Viele verschiedene Aspekte hatte Bündgens auf seiner Liste stehen, die an diesem Abend ausführlich mit den Bürgern besprochen wurden. So ging Bündgens zunächst auf die Auflösung der Heimatfreunde Kinzweiler ein: „Es ist sehr traurig, dass diese Tradition nicht mehr existent ist“, meinte er und erhielt von den Anwesenden Zustimmung.

 

Ein weiteres Thema an diesem Abend war der Hehlrather Sportplatz. Bündgens erklärte, dass es immer wieder Beschwerden von Anwohnern gegeben habe und dass der Ortsverband versuche, eine Lösung zu finden. Auch den Diebstählen auf dem Friedhof in St. Jöris sowie den Straßenschäden in Kinzweiler will der Ortsverband weiterhin nachgehen.

 

Ein weiteres Thema war der Stand des DSL-Netzes. In rund vier Wochen soll mit den Arbeiten in St. Jöris begonnen werden, damit die Einwohner auch dort uneingeschränkten Zugriff auf das Internet haben. „Nach meinen Informationen sollen in vier Monaten alle angeschlossen sein, die angeschlossen sein wollen“, so Bündgens.

 

Ein Thema, das die Einwohner von St. Jöris nach wie vor beschäftigt, ist das Neubaugebiet zwischen der Merzbrückerstraße und dem Golfplatz. Dort sollen in Zukunft 25 neue Einfamilienhäuser entstehen (wir berichteten). Der CDU-Ortsverband nahm sich an diesem Abend viel Zeit, um den Ratsbeschluss mit den Bürgern zu diskutieren. Dieses Projekt ruft bei den Anwohnern weiterhin geteilte Meinungen hervor. Zwar könne man jungen Menschen so ermöglichen, dass sie weiterhin im Dorf bleiben können, jedoch soll auch der Dorfcharakter erhalten bleiben und keine Siedlergemeinschaft entstehen, führten die Anwesenden an.

Einige Bürger waren sich jedoch sicher, dass der Ort immer mehr aussterbe und dass nur der Friedhof weiterhin wachsen werde, sollte man keinen Wohnraum mehr schaffen. Außerdem machte man den Christdemokraten deutlich, dass es immer wieder junge Familien geben würde, die gerne nach St. Jöris zögen, jedoch in den bereits bestehenden Häusern zu wenig Platz vorfänden. Nach einer angeregten Diskussion einigten sich die Beteiligten darauf die weitere Entwicklung des Projekts abzuwarten.

 

(Quelle: Eschweiler Zeitung)

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0