CDU erkundet „Historische Straßen, Plätze und Häuser“ in Dürwiß

Zum zweiten Mal hatte der CDU-Ortsverband zu einem „Historischen Rundgang“ mit dem Ehrenvorsitzenden des Eschweiler Geschichtsvereins Simon Küpper durch Dürwiß eingeladen.

 

Trotz des schlechten Wetters waren 40 Interessierte gekommen, die durch die Vorsitzende Pia Dondorf herzlich begrüßt wurden.

 

Simon Küpper hatte ortsgeschichtlich bedeutende Besichtigungspunkte ausgesucht, die er den Besuchern oftmals mit Fotos aus der damaligen Zeit nahe brachte.

 

Start war am Pfarrer-Bringmann-Platz wo nach der Zerstörung der Pfarrkirche 1944 von 1945 – 1951 die hölzerne Notkirche gestanden hat. Der ehemalige Zehnthof war jahrhundertelang ein landwirtschaftliches Anwesen und wurde 1928 – 1930 Nähschule und Kleinkinderbewahrschule (Kindergarten). Zudem wurde dort auch eine Badeanstalt eingerichtet.

Nach dem Besuch der evangelischen Kreuzkirche, die 1967 eingeweiht wurde, ging die Gruppe zum alten Blausteinkreuz an der Ecke Gasthaus-, Heinrich-Heine Straße, dem Bonifatiuskreuz von 1787. Dieses Kreuz stand ursprünglich an der Ecke Gasthaus-, Jülicher Straße und musste 1954 der Straßenverbreiterung weichen. Dort war früher eine Haltestelle der Straßenbahnlinie Eschweiler – Dürwiß. Zudem war dort der Treffpunkt der Dorfjugend.

Die Aachen - Frankfurter Heerstraße, die mittelalterliche Krönungsstraße der deutschen Könige verlief auch durch Dürwiß. An dieser alten Handels- und Pilgerstraße lagen Gasthäuser zur Beherbergung der Reisenden und Aachen-Wallfahrer. In der Dürwißer Gasthausstraße befand sich auch eine solche Herberge.

 

Die zahlreichen Informationen von Simon Küpper weckten bei den älteren Teilnehmern des Rundgangs viele Erinnerungen. Manches Anekdötchen wurde erzählt und sich über viele Erlebnisse der Vergangenheit ausgetauscht. Die Jüngeren erfuhren viel Neues, und werden manches Gebäude zukünftig anders betrachten.

 

Anschließend ließ die Gruppe den Nachmittag in geselliger Runde bei Kaffee und Kuchen ausklingen. Hubert Wolff erzählte spontan eine Büttenrede über die Entstehung des Namens „Kaafsack“.

Pia Dondorf dankte Simon Küpper für seine spannenden und interessanten Ausführungen. Durch seine Erzählungen wird die Dürwißer Geschichte lebendig.

Für das nächste Jahr ist bereits eine Fortsetzung geplant, auf die alle Teilnehmer schon heute gespannt sind.

 

 

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