Dauerbaustellen in Eschweiler

Baustelle Maastraße
Baustelle Maastraße

Die Bürger aus Eschweiler haben die Nase voll von "Dauerbaustellen" in ihrer Stadt. Dies greift die CDU Fraktion schon lange auf und begleitet einzelne Baumaßnahmen. Jüngstes Beispiel ist der monatelange Umbau der Maas-, Mosel - und Weserstraße in Eschweiler Ost.

 

Die Modernisierung der Geschosswohnungsbauten in der Maas-, Weser- und Oststraße ist abgeschlossen, die meisten Bewohner sind inzwischen wieder eingezogen, was die Verwaltung dazu veranlasste, die Planung für die Umgestaltung der Straßen inder Sitzung des Planungs-, Umwelt- und Bauausschusses am 29. Januar 2010 vorzustellen. Die Planung war un- problematisch, so dass man von einem Baubeginn im Herbst 2010 ausgehen konnte.

 

 

Die Fertigstellung war für Frühjahr / Sommer 2011 unter Zugrundelegung von 150 Arbeitstagen anvisiert. "Als im Juli 2011 die gesamte Baustelle ruhte, haben wir den Sachstand Baufortschritt zum ersten Mal beantragt" so der CDU Fraktionsvorsitzende Bernd Schmitz. Die Verwaltung antwortete, dass Bauferien sind und man nun sehr zeitnah die Maßnahme fertig stellen würde.

 

Im September war immer noch kein Ende in Sicht, wonach die CDU Fraktion wieder einen Sachstandsbericht einforderte. Als Antwort wurde die verlängerten Arbeitszeiten (+12 Tage) angeführt, mit der Aussage, dass Ende Oktober diese gesamte Maßnahme abgeschlossen sein soll.

 

Das beiliegende Bild datiert von Anfang November und noch immer ist diese Umbaumaßnahme nicht abgeschlossen. "

 

Ich bin es leid, wie die Verwaltung eine Fraktion mit dieser Salamitaktik hin hält " so Bernd Schmitz. Die Anwohner leben dort schon seit Monaten in katastrophalen Verhältnissen und die Verwaltung vertröstet sie nur, von funktionierender Bauaufsicht keine Spur. Selbsteinsicht ist nicht gegeben, die Schuld wird immer nur bei Anderen gesucht. Die Wintermonate können aber diesmal nicht als Ausrede herhalten, wobei man diese in Eschweiler gerne verwendet, aber die Außentemperaturen waren in den letzten Wochen immer zweistellig.

 

Weiteres Beispiel ist der Umbau der Liebfrauenstraße. Diese geht zwar zügig voran, aber hier beschweren sich die Bürger über die unzureichende Beschilderung. Sie wünschen sich ein Sackgassenschild, damit dem Autofahrer schon vor dem Einfahren signalisiert wird, dass er diese Straße nicht zur Durchfahrt benutzen kann. Im Moment fährt der Autofahrer in die Straße hinein, um dann in den Einfahrten der Anwohner zu wenden, weil er nicht weiterkommt.

 

Was macht eigentlich der noch fehlende Kreisverkehr Langwahn, fragt sich die CDU-Fraktion. Der Umbau der Röthgener Straße und des Langwahns sind schon lange abgeschlossen. Der Kreisverkehr fehlt und damit auch die Änderung der Schrankenschließungszeiten für die Euregiobahn. "Auch hier tut sich nichts" so Bernd Schmitz. KAG Beiträge werden erst erhoben wenn die Maßnahme fertig ist. Dies freut die Anwohner, allerdings fehlt das Geld dem ohnehin verschuldeten Haushalt der Stadt Eschweiler. Hoffentlich wird diese Baumaßnahme nicht zeitgleich mit der Rosenallee (Frühjahr 2012) umgesetzt, dannist das Verkehrschaos perfekt. Auch die "Bushaltehäuser" in der Marienstraße sind nicht gebaut.

 

Als letztes fallen die Baumängel an einem Kopfbau am Blausteinsee auf. Hier baut die Verwaltung schon seit Jahren, wann endlich die Bauabnahme kommt, ist fraglich.

 

Die CDU Fraktion bittet die Bürger vor Ort um Hilfe. "Melden Sie Baustellen, wo Sie meinen, dass sich dort nicht viel tut" fordert der CDU-Fraktionsvorsitzende Bernd Schmitz. Sprechen Sie den vor Ort tätigen CDU Vertreter an oder melden Sie dies per Email an: cdu-fraktion@eschweiler.de

 

Wir kümmern uns um Ihr Anliegen und schaffen so ein Bewusstsein für effektives Baustellenmanagement bei der Verwaltung. "Wenn die Verwaltung sich ärgert, dass sie den Bürgern Antworten geben muss, zeigt das: Wir haben den Nerv getroffen", so der Fraktionsvorsitzende."

 

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