Christdemokraten in Berlin

Mitglieder der CDU-Eschweiler im Bundeskanzleramt
Mitglieder der CDU-Eschweiler im Bundeskanzleramt

„Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin!“ lautet ein häufig gehörter Schlachtruf im Fußball. Im September hallte dieser Ruf durch die CDU in Eschweiler.

 

Am 07. September machte sich eine Gruppe von 49 Christdemokraten aus der Städteregion, darunter 15 Teilnehmer der CDU-Eschweiler auf den Weg nach Berlin.

Das offizielle Programm begann mit einem Informationsgespräch im Bundesministerium der Verteidigung. Dort wurde den Teilnehmern die Arbeit des Ministeriums vorgestellt und aktuelle Themen angesprochen. Im Anschluss wurde bei einer Stadtrundfahrt der Westteil Berlins erkundet. So erhielt man einen ersten Eindruck der Bundeshauptstadt, bevor durch den Besuch der Ausstellung „Wege, Irrwege, Umwege - die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland“ im Deutschen Dom, wichtige Epochen der Deutschen Geschichte vermittelt wurden.

Nachmittags besuchte die Reisegruppe das Reichstagsgebäude. Bei einer Plenarsitzung konnten die Christdemokraten die Bundesministerin für Bildung und Forschung und auch stellvertretende Vorsitzende der CDU Deutschlands Annette Schavan live bei einer Plenarsitzung erleben. Anschließend begrüßte der Bundestagsabgeordnete Helmut Brandt, der die Teilnehmer der Reise eingeladen hatte die Gesellschaft. Mit ihm wurde eingehend über die Eurokrise und den Bundeswehreinsatz in Afghanistan diskutiert.

Mit einer Stadtrundfahrt durch den ehemaligen Ostteil der Stadt wurde das Programm am nächsten Tag fortgesetzt. Vorbei an der Straße des 17. Juni ging es zur Gedenkstätte des Untersuchungsgefängnisses der Staatssicherheit in Hohenschönhausen. Zu DDR-Zeiten waren dort über 4000 politische Gefangene in Einzelzellen inhaftiert. Ehemalige Häftlinge führten durch das damalige Gefängnis und informierten über die Haftbedingungen sowie Verhör- und Foltermethoden. Dies machte sehr betroffen und weckte bei den Teilnehmern großes Mitgefühl für die Opfer.

Am Nachmittag stand der Besuch der Ausstellung „Topographie des Terrors“ auf dem Programm. Hier wird die Entstehung und Entwicklung der NS-Diktatur in Deutschland in den Dreißigern Jahren bis zum Ende des 2. Weltkrieges erläutert.

Am letzten Tag besuchte die CDU das Bundeskanzleramt.

 

Mit vielen bleibenden Eindrücken, sowohl schockierenden, prägenden aber auch schönen, traten frohgelaunte Christdemokraten die Rückreise aus unserer wunderschönen Hauptstadt an.

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