Mo
06
Mai
2013
Wenig öffentliche Anerkennung und unzureichender Lohn. Sieht so der Alltag von Tagesmüttern aus? Um über die Situation der Betroffenen zu diskutieren, lud die Frauen Union (FU) der CDU Eschweiler zur Podiumsdiskussion.
Unter der Moderation von Renée Grafen (Geschäftsführerin der CDU Ratsfraktion), nahmen Bernhard Tenhumberg (Jugendpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion), Yvonne Küpper (vom Online-Portal „Kinderfee“) und Maria Mund (Vorsitzende der Frauen Union Eschweiler) zum Thema Kinderbetreuung Stellung.
Wie wichtig die Tagesmütter für unsere Gesellschaft seien, machte Bernhard Tenhumberg deutlich: „Viele Frauen wollen nach der Geburt so schnell wie möglich zurück in den Beruf. Gerade die Form der Kindertagespflege sagt den Familien von Kleinkindern sehr zu.“ Tagesmütter stellen für die unter Dreijährigen nicht nur eine Betreuungsperson dar, zu der sie eine intensive Beziehung aufbauen können, sondern sind aufgrund ihrer flexiblen Arbeitszeiten auch bei den Eltern eine beliebte Alternative zu den Kindertagesstätten. „Gerade die so genannten Randzeiten, die zwischen 5 und 9 Uhr am Morgen sowie 16 und 18 Uhr am Nachmittag liegen, werden von vielen Eltern stark beansprucht“, erklärte Yvonne Küpper, die den Zuhörern an diesem Abend das Online-Portal „Kinderfee“ vorstellte. Dieses beschäftigt sich mit zwei verschiedenen Modellen und vermittelt sowohl zwischen Eltern und Tagesmüttern als auch zwischen Eltern und Babysittern.
(Quelle f. Text und Bild: Eschweiler Zeitung)
Doch obwohl Tagesmütter heutzutage nicht mehr wegzudenken seien, wie Tenhumberg betonte, stehe vor allem die Gewährleistung einer vernünftigen Qualität im Vordergrund. Diese könne vor allem durch regelmäßige Fortbildungen erzielt werden, meinte das Landtagsmitglied.
Maria Mund, die selbst aktive und erfahrene Tagesmutter ist, war diesbezüglich jedoch anderer Meinung: „Warum sollen wir uns fortbilden, wenn wir dann noch immer den gleichen Stundenlohn bekommen, wie eine Tagesmutter, die gerade erst frisch aus der Ausbildung kommt?“ Mund spielte mit ihrer Aussage vor allem auf die schlechte Bezahlung der Tagesmütter an: „Wenn ich vier Kinder gleichzeitig betreue, habe ich einen Stundenlohn von 8,50 Euro“, erklärte sie und ergänzte: „Das ist Fakt!“
Die anwesenden Tagesmütter bestätigten dies und machten in einer angeregten Diskussion auf weitere Probleme aufmerksam.
Vor allem die fehlende öffentliche Anerkennung sei ein großes Problem. „Die U3-Betreuung wird ausgebaut und immer mehr Kinder verlassen die Tagespflege, weil sie einen Kindertagesstätten-Platz erhalten“, sagte Mund. Auf der anderen Seite gebe jedoch genug Dreijährige, die noch immer auf einen solchen Platz warten. „Ich frage ganz provokant, braucht man in den kommenden Jahren überhaupt noch Tagesmütter und falls ja, für wen?“, fragte Mund, die befürchtet, dass Tagesmütter demnächst nur noch Kinder unter einem Jahr bzw. über drei Jahren betreuen werden. Außerdem erklärte sie, dass Eltern aufgrund dieser Situation in ihrem Wahlrecht eingeschränkt und immer wieder verunsichert seien.
Dem stimmte auch Tenhumberg zu und gab den Zuhörern, die sich mit viel Herzblut an der Diskussion beteiligten, einen guten Rat mit auf den Weg: „Es ist wichtig, dass Sie untereinander gut vernetzt sind. Nur wenn Sie gemeinsam auf Ihre Probleme aufmerksam machen, können wir auch in der Politik etwas erreichen.“
Mo
29
Apr
2013
Querelen der zurückliegenden Jahre sind passé: Der Stadtverband präsentiert sich inzwischen wieder als geschlossene Truppe, betont Chef Bündgens. Vorstandswahl.
Beim CDU-Stadtverband Eschweiler geht es wieder bergauf. Dies war das positive Fazit, das der Vorsitzende Willi Bündgens bei der Mitgliederversammlung am Dienstagabend zog. „Mit vielen Änderungen haben wir einiges auf den Weg gebracht, um die schlimme Situation nach der letzten Kommunalwahl zu ändern“, berichtete Bündgens den Mitgliedern im Haus Flatten-Kern. Vor allem in den sieben Ortsverbänden habe man in den vergangenen zwei Jahren gute Arbeit geleistet und sich stets in das Geschehen eingemischt, meinte Bündgens in seinem Bericht weiter. Daran will die Partei auch in Zukunft anknüpfen.
„Es liegen anstrengende Zeiten vor uns aber wir wollen diese nutzen um bessere Wahlergebnisse einzufahren“, sagte Bündgen, der an diesem Abend wieder zum Vorsitzenden gewählt wurde. Unterstützen werden ihn Stefanie Nolte sowie Thomas Schlenter als stellvertretende Vorsitzende. Marco Vreydal wurde von den Mitgliedern zum Geschäftsführer und Thomas Felber und Werner Henkelmann zu seinen Vertretern gewählt. Thomas Graff wird weiterhin in seinem Amt als Schatzmeister tätig sein. Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzer Ute Casel, Marco Elia, Christoph Kamps, Brigitte Kruber-Barlé, Bernd Leuchter, Maria Mund, Mark Pützer und Jürgen Wings.
Auch Landtagsabgeordneter Axel Wirtz richtete an diesem Abend einige Worte an die Mitglieder. „Es macht wieder Spaß, zur CDU nach Eschweiler zu kommen“, sagte Wirtz und fügte hinzu: „Das war nicht immer so.“
Der Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende lobte die positive Entwicklung des Stadtverbands, der mittlerweile wieder eine geschlossene Truppe darstelle. „Es ist gut, dass die Mitglieder nicht nur miteinander reden, sondern vor allem auch wieder miteinander lachen können“, so Wirtz. Vor allem die gute Bandbreite des Stadtverbands, der nicht nur aus den Ortsverbänden, sondern unter anderem auch aus der Jungen Union, der Frauen Union und der Senioren Union bestehe, sei vorbildlich. Trotzdem sei es wichtig, noch mehr junge Menschen für die Mitgliedschaft in der Partei zu gewinnen: „Wir müssen uns um neue Mitglieder kümmern“, meinte Wirtz und ergänzte: „Nur so können wir uns verbreitern um auf Dauer als Partei lebensfähig zu sein.“
Dass es jedoch auch in der heutigen Zeit noch immer Menschen gibt, die sich sogar Jahrzehnte lang für die Politik in ihrer Heimatstadt engagieren, zeigte sich an diesem Abend. Gemeinsam mit Manfred Groß (stellvertretender Bürgermeister), Bernd Schmitz (Fraktionsvorsitzender) und Willi Bündgens, zeichnete Wirtz Mitglieder für ihre langjährige Treue aus. „Für die Ausgezeichneten ist die Sozialarbeit eine Herzensangelegenheit“, erklärte Wirtz.
Gemeinsam mit den Mitgliedern wolle man auch in Zukunft den Bürgern der Indestadt die Politik vorstellen und realisieren, bemerkte Willi Bündgens, bevor er die Versammlung mit dem Anstimmen der Nationalhymne beendete.
(Quelle: Bild und Text Eschweiler Zeitung)
Mo
22
Apr
2013
Ein eindeutiges und einstimmiges Ergebnis ergab die Vorstandsneuwahl der Neu-Lohner Christdemokraten: Die Mitglieder sprachen ihr Vertrauen dem alten Vorstand aus. Franz- Josef Auer bleibt für weitere zwei Jahre Vorsitzender. Thomas Graff ist sein Stellvertreter. Ebenfalls wiedergewählt wurde der Geschäftsführer Frank Wolff. Weiterhin engagieren sich Ralf Mitzlaff und Gereon Graff als Beisitzer im Ortsverband der Partei.
Der wiedergewählte Vorstand um Franz-Josef Auer bedankte sich bei seinen Unterstützern. So wollen die fünf Männer weiterhin ihre Kraft in ihre Arbeit bei der CDU stecken. Schon in den letzten zwei Jahren hat die kleinste politische Organisation viel bewegt. So muss man sich nicht verstecken, auch in Zukunft wollen sich die Christdemokraten klar für ihre Interessen positionieren. Pia Dondorf, die Vorsitzende im Ortsverband Dürwiß, unterstützt diese Haltung. Vor allem die Idee des Nachbarschaftstreffs für Neubürger begeistert sie. Diese Aktion wurde in diesem Jahr erstmals in Neu-Lohn durchgeführt. Neubürger hatten hier die Möglichkeit, das Vereinsleben kennenzulernen.
An vielen anderen Veranstaltungen war der Ortsverband beteiligt, zahlreiche Aktionen fördern das Zusammenwachsen der Gemeinschaft. Dazu gehören die Muttertagsaktion, das Skatturnier und Ausflüge. Besonders in Erinnerungen blieben die Bundesgartenschau in Koblenz und der Römerpark in Xanten.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung referierte der Technische Beigeordnete der Stadt Eschweiler, Hermann Gödde. Besondere Schwerpunkte waren die äußerst schlechte Internetverbindung, die Qualität des Blausteinsees und Bebauungspläne in Neu-Lohn.
Ganz aktuell wurde über den Ascheflug gesprochen, der von der Kraftwerksreststoffdeponie der RWE AG stammt. Die Asche verschmutzt Fassaden und Innenräume, viele Anwohner klagen über finanzielle Schäden. Besonders um die gesundheitliche Gefährdung wurde diskutiert.
(Quelle: Eschweiler Zeitung)
Mo
15
Apr
2013
Willi Bündgens bleibt an der Spitze des CDU-Ortsverbands Kinzweiler. Bei der Mitgliederversammlung im Restaurant „Zur Alten Schmiede“ in St. Jöris wählten ihn die Christdemokraten mit deutlicher Mehrheit.
Der Vorstand besteht nun aus: Willi Bündgens (1. Vorsitzender), Wilfried Maus (2. Vorsitzender), Frank Laufs (Geschäftsführer), Thomas Kraus, Jörg Braun und Christoph Kamps (alle Beisitzer).
Nachdem die Mitgliederversammlung mit einem Vortrag des Bundestagsabgeordneten Helmut Brandt beendet war, widmete man sich voll und ganz den Themen der Bürgerversammlung. Viele verschiedene Aspekte hatte Bündgens auf seiner Liste stehen, die an diesem Abend ausführlich mit den Bürgern besprochen wurden. So ging Bündgens zunächst auf die Auflösung der Heimatfreunde Kinzweiler ein: „Es ist sehr traurig, dass diese Tradition nicht mehr existent ist“, meinte er und erhielt von den Anwesenden Zustimmung.
Ein weiteres Thema an diesem Abend war der Hehlrather Sportplatz. Bündgens erklärte, dass es immer wieder Beschwerden von Anwohnern gegeben habe und dass der Ortsverband versuche, eine Lösung zu finden. Auch den Diebstählen auf dem Friedhof in St. Jöris sowie den Straßenschäden in Kinzweiler will der Ortsverband weiterhin nachgehen.
Ein weiteres Thema war der Stand des DSL-Netzes. In rund vier Wochen soll mit den Arbeiten in St. Jöris begonnen werden, damit die Einwohner auch dort uneingeschränkten Zugriff auf das Internet haben. „Nach meinen Informationen sollen in vier Monaten alle angeschlossen sein, die angeschlossen sein wollen“, so Bündgens.
Ein weiteres Thema war der Stand des DSL-Netzes. In rund vier Wochen soll mit den Arbeiten in St. Jöris begonnen werden, damit die Einwohner auch dort uneingeschränkten Zugriff auf das Internet haben. „Nach meinen Informationen sollen in vier Monaten alle angeschlossen sein, die angeschlossen sein wollen“, so Bündgens.
Ein Thema, das die Einwohner von St. Jöris nach wie vor beschäftigt, ist das Neubaugebiet zwischen der Merzbrückerstraße und dem Golfplatz. Dort sollen in Zukunft 25 neue Einfamilienhäuser entstehen (wir berichteten). Der CDU-Ortsverband nahm sich an diesem Abend viel Zeit, um den Ratsbeschluss mit den Bürgern zu diskutieren. Dieses Projekt ruft bei den Anwohnern weiterhin geteilte Meinungen hervor. Zwar könne man jungen Menschen so ermöglichen, dass sie weiterhin im Dorf bleiben können, jedoch soll auch der Dorfcharakter erhalten bleiben und keine Siedlergemeinschaft entstehen, führten die Anwesenden an.
Einige Bürger waren sich jedoch sicher, dass der Ort immer mehr aussterbe und dass nur der Friedhof weiterhin wachsen werde, sollte man keinen Wohnraum mehr schaffen. Außerdem machte man den Christdemokraten deutlich, dass es immer wieder junge Familien geben würde, die gerne nach St. Jöris zögen, jedoch in den bereits bestehenden Häusern zu wenig Platz vorfänden. Nach einer angeregten Diskussion einigten sich die Beteiligten darauf die weitere Entwicklung des Projekts abzuwarten.
(Quelle: Eschweiler Zeitung)
Do
11
Apr
2013
Unter dem Motto der "Sensibilisierungs- und Aufräumtruppe Blausteinsee und Umgebung", haben zahlreiche Bürger im Stadtgebiet Eschweiler angepackt, um ihre Stadt wieder in Schuss zu bringen.
So haben auch Vertrterer des CDU-Ortsverbandes Weisweiler am Gründonnerstag, 28.03.2013 die Initiative der "Sensibilisierungs- und Aufräumtruppe Blausteinsee und Umgebung", die Aktion "Wetten, dass
Alle blitzesauber machen..." unterstützt.
Das Bild (oben) zeigt die Vertreter beim beseitigen des Mülls vom Hubert-Rößler-Weg. Zuvor hatten die Vertreter bereits den Frankenplatz gesäubert.
Wir wurden leider vom einsetzenden Schneetreiben gebremst. Allerdings hatten wir da schon 11 Müllsäcke voll gesammelt. Dadurch konnten wir nur den halben "Kippenweg" säubern. Dafür sieht der Frankenplatz wieder gut aus, wobei wir dort noch Feuerwerkreste von Silvester entfernten, so der Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Weisweiler, Schmitz.
Das Bild ist aufgenommen von Bernd Schmitz. Ansonsten sehen sie dort Horst Felber (stellv. Vors.), Thomas Felber (Geschäftsführer), Dennis Ehses (Beisitzer) und Ruth Felber (Beisitzer)
Di
02
Apr
2013
„Mit diesem Ergebnis setzen wir auf Kontinuität in unserem Ortsverband“ sagte der neugewählte Ortsverbandsvorsitzende Bernd Schmitz nach der einstimmigen Wiederwahl auf der Mitgliederversammlung im CDU Ortsverband Weisweiler.
Nach der Begrüßung begann der Vorsitzende mit einem Rückblick auf die vergangenen zwei Jahre und die vielen Aktivitäten an die sich der Ortsverband stolz erinnert.
Die Mitglieder haben sich an der Bürgerwerkstatt „Weisweiler im Wandel“ beteiligt und CDU Vorschläge eingebracht. „Leider hat sich hier nichts getan, was allerdings auch zu erwarten war“ merkte Bernd Schmitz kritisch an. „Wir müssen mit Anträgen, wie die Instandsetzung des Hubert-Rößler Weges oder des LKW Durchfahrtsverbot weiter kleine Schritte gehen“ so Schmitz weiter. Diese konnten erfolgreich umgesetzt werden, wenn auch mit Hilfe der SPD, aber immerhin zum Wohle von Weisweiler.
Anschließend übernahm der Ehrenvorsitzende Hans Ferfer als Versammlungsleiter die Neuwahl. Einstimmig wurde Bernd Schmitz als Vorsitzender und Horst Felber als sein Stellvertreter gewählt. Das Amt des Geschäftsführers übernimmt Thomas Felber. Beisitzer wurden Helmut Brief, Ruth Felber, Dennis Ehses, Stefanie Nolte und Peter Maxein.
„In der Zukunft steht der Ortsverband gut da. Alle 3 Wahlbezirke für die Kommunalwahl 2014 sind mit erfolgreichen Kandidaten besetzt, sogar haben wir 2 Vorschläge zur Wahl der Städteregion eingebracht“ so der Vorsitzende.
Abschließend fasste man einstimmig den Beschluss die „Putzaktion“ der Sensibilisierungs- und Aufräumtruppe zu unterstützen. So wird der CDU OV den Frankenplatz und den „Hubert Rößler Weg“ am Gründonnerstag vom Müll befreien.
Di
19
Mär
2013
Der CDU-Ortsverband Dürwiß hatte für Dienstag, den 19. März in die Festhalle Dürwiß zu einer offenen Mitgliederversammlung mit Vorstandsneuwahl eingeladen.
Die Vorsitzende Pia Dondorf begrüßte die anwesenden Mitglieder zunächst recht herzlich und berichtete über die Arbeit im Ortsverband. Die CDU in Dürwiß konnte auf zahlreiche Aktivitäten im Jahr 2012 zurückblicken. Dazu gehörten sowohl politische als auch gesellige Veranstaltungen. Neben Informationsveranstaltungen wie dem „Dürwißer Dialog“ und Ortsbegehungen, fanden Geschichtswanderungen und das traditionelle Printenkegeln statt.
Politisch hat sich der Ortsverband vor allem mit den Themen „Blausteinsee“, „Ortseingang Südlich Dürwiß“ und der Baulandentwicklung auseinandergesetzt.
Pia Dondorf berichtete u.a., dass sich das Einzelhandeslprojekt in einer erneuten Offenlage befindet. Dennoch hofft der Projektentwickler bis Ostern 2014 das Objekt fertig stellen zu können. Für das Bauvorhaben Ecke Jülicher-, Gasthausstraße wurde endlich die Baugenehmigung erteilt, sodass auch dort unmittelbar mit dem Bau begonnen wird.
Die Vorsitzende bemängelte, dass die politische Arbeit für die Ehrenamtler oft erschwert wird, weil Sitzungsvorlagen viel zu spät von der Verwaltung zur Verfügung gestellt werden und häufig dürftig sind.
„Dass gerade eine Kommune, die sich im Haushaltssicherungskonzept befindet Investitionen tätigt, die viel teurer werden als geplant ist nicht zu verantworten“ berichtet Pia Dondorf. „Das Schulzentrum Stadtmitte war mit 6,5 Mio € angedacht und kostet nun 9 Mio. Von der Errichtung eines Kindergartens an der Gartenstraße über 1.2 Mio. wurde die Politik völlig überrascht. Dieser wird jetzt in Windeseile in Modul/Pavillonbauweise errichtet.“ Bessere Kostenkalkulationen und langfristigere Planungen für städtische Projekte fordert die CDU.
Besonders ärgerlich ist für die Dürwißer Bürger, dass die Sanierung der Karl-Arnold-Straße nochmal weiter – nun in das Jahr 2014 – verschoben wurde.
Der Stadtverbandsvorsitzende der CDU Eschweiler Willi Bündgens begrüßte ebenfalls alle Anwesenden und berichtete über aktuelle Entwicklungen in Eschweiler und der Städteregion.
Die Wahl des Vorstands ergab folgendes Ergebnis: Pia Dondorf wurde erneut zur Vorsitzenden gewählt. Ihre Stellvertreter sind Brigitte Kruber-Barlé und Wilfried Berndt. Die neuen Geschäftsführer sind Jürgen Wings und Markus Zander. In der Funktion als Internetbeauftragter wurde Sascha Wallner gewählt. Als Beisitzer vervollständigen Hans-Josef Fuhs, Heinz Heck, Mark Pützer und Michael Zimmermann den Vorstand.
Die Vorsitzende kündigte einen engagierten Bundestagswahlkampf an, damit der CDU-Kandidat Helmut Brandt wieder für die Region in Berlin vertreten sein wird.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung zeigte Hans Nelles in einem Diavortrag „Dürwiß früher und heute“ wie sich der Wohnort über viele Jahre verändert hat.
Sa
09
Mär
2013
Am vergangenen Sonntag präsentierten sich die Vereine von Neu-Lohn und Fronhoven auf hervoragende Weise. Sie hatten Vorträge, Bildpräsentationen, Filme, Ausstellungsstücke und Gesprächsbereitschaft mitgebracht, um die Besucher vom ihrem Verein zu überzeugen.
Zitat, EZ vom 8.3.2013, T. Röber: " Was macht denn Neu-Lohn/Fronhoven so lebenswert? „Alles“, antwortet Thomas Graff spontan auf diese Frage und lacht. Franz-Josef Auer ergänzt: Die gegenseitige Unterstützung sei gut, das rege Vereinsleben (siehe Infobox) positiv. Am Sonntag hatten Lohner Bürger reichlich Gelegenheit, Kontakt zu den Vereinen zu bekommen. Es gab Infobroschüren, kleine Filme, Spannendes rund um die Geschichte Lohns und der Vereine – ja, sogar das Königssilber der Schützen war zum Greifen nahe."
Mo
21
Jan
2013
Einen Rundgang durch die Innenstadt unternahm nun der CDU-Ortsverband Eschweiler-Mitte. Mobile Bürgersprechstunde nennen die Christdemokraten diesen Spaziergang, bei dem sie die Gelegenheit nutzen, mit Anwohnern und Passanten ins Gespräch zu kommen. So manches fiel den Kommunalpolitikern in der Innenstadt auf.
Treffpunkt war das City-Center. Der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Marc Müller erinnerte an frühere Zeiten, als das Geschäft in der Einkaufsmeile brummte. Und er machte Hoffnung: „Die Verwaltung hat zwischenzeitlich mitgeteilt, dass es positive Bewegungen in den Gesprächen um eine Folgenutzung der Hertie-Immobilie und des Citycenters gibt.“
Negativ fielen die frisch sanierten Fußgängerzonen auf: „Wir sind entsetzt, wie dreckig es an einem Samstagvormittag in den Hauptgeschäftsstraßen ist“, betonte Werner Henkelmann, Geschäftsführer des Ortsverbands. Volle Mülleimer, Zigarettenkippen auf dem Boden und Müll, der nicht mehr in die Müllbehälter passt, zierten die Einkaufsmeile. „Wir werden die Verwaltung bitten einen Vorschlag zur Lösung dieses Problems zu machen. Wenn wir Gäste aus anderen Städten hier zum Einkauf gewinnen wollen, müssen wir dafür sorgen, dass sich an einem Haupteinkaufstag die Stadt sauber präsentiert“.
Auf dem Marktplatz zeigten sich einige Bürger und Marktbeschicker besorgt über die bevorstehende Marktmodernisierung. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Bernd Schmitz betonte, dass die CDU Ihre Zustimmung zu einem Marktumbau von der Zusage der angeforderten Fördermittel gemacht habe. Schmitz rechnet jedoch aufgrund der Finanzlage des Landes nicht damit, dass ein Zuschuss fließt.
Do
27
Dez
2012
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Bertram,
die Dürwißer Friedhofskapelle ist für die Bevölkerung eine Institution, die seit vielen Jahrzehnten den Trauernden einen würdigen Ort zur Verabschiedung der liebgewonnenen Verstorbenen bietet.
Die Glocke der Kapelle läutet zu Beginn der Trauerfeier und begleitet die Trauergemeinde und den Sarg oder die Urne zur letzten Ruhestätte. Diese Tradition der christlichen Begräbnisfeier gibt den Trauernden Trost und dient der Trauerbewältigung. Bei Begräbnissen von Nichtgläubigen findet häufig sogar die gesamte Trauerfeier in der Friedhofskapelle statt.
Seit einigen Wochen sind die Glocken der Kapelle demontiert. Der CDU-Ortsverband Dürwiß fordert die Wiederherstellung der Glocken, damit Verstorbene weiterhin eine würdevolle und den kirchlichen Traditionen entsprechende Beerdigung erfahren können.
Gerade in der Diskussion um extrem steigende Gebühren für die Benutzung der Friedhöfe sollte die Instandhaltung der Glocken und des Glockenturms auf dem Dürwißer Friedhof selbstverständlich sein.
Mit freundlichen Grüßen
Pia Dondorf
Alle Anträge des CDU-Ortsverband Dürwiß
Do
13
Dez
2012
In Hannover fand der Bundesparteitag der CDU statt. Auf dem Programm standen Neuwahlen des Bundesvorstandes. Angela Merkel wurde mit 97,94 % wiedergewählt.
"Ich bin echt platt und bewegt" sagte sie zum grandiosen Vertrauensbeweis. Die CDU Delegierten aus Aachen wählten nicht nur, es wurden auch Themen diskutiert und abgestimmt.
Eine "Flexi Quote" soll eingeführt werden, für Arbeitnehmer werde man für eine "Lohnuntergrenze" kämpfen und Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren sind, sollen in der Rente besser gestellt werden.
In ihrer Rede schonte die Bundeskanzlerin die "Grünen" und nannte das Programm der SPD ein "Mittelstandgefährdungsprogramm".
Fr
16
Nov
2012
Der CDU-Ortsverband Dürwiß hatte am 13. November zu einer Mitgliederversammlung eingeladen. Die Vorsitzende Pia Dondorf berichtete in einem Rückblick über die vielen Aktivitäten im Jahr 2012 und dankte den Vorstandsmitgliedern für ihren Einsatz.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung begann der „Dürwißer Dialog“. 50 interessierte Bürger waren gekommen.
Zuerst stellte die Bauherrengesellschaft Wallrich das Bauvorhaben Ecke Jülicher-, Gasthausstraße vor. 31 barrierefreie Wohnungen werden dort in Kürze entstehen. Gerade das Fehlen solcher Wohnungen hatte der CDU-Ortsverband häufig aufgezeigt und etliche Anträge dazu gestellt.
Die energieeffiziente und barrierefreie Wohnanlage in Dürwiß teilt sich in 4 Häuser auf. Komfortable Aufzüge ermöglichen einen bequemen Zugang aus der Tiefgarage in die Wohnungen, sodass ältere aber junge Menschen die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, große Erleichterungen haben. Die Wohnungen sind nach Süd-Osten ausgerichtet und verfügen über großzügige Terrassen bzw. Loggia.
Der Neubau erfüllt neben den Anforderungen der EnEV 2009 auch die des KFW 70 Effizienzhauses und benötigt dabei 30 % weniger Energie im Jahr als ein vergleichbarer Neubau. Die Besucher der Veranstaltung waren sehr interessiert. Schließlich wird sich das Ortsbild von Dürwiß sehr verändern.
Im Anschluss an die Präsentation informierte die Vorsitzende Pia Dondorf über aktuelle Themen Dürwiß betreffend. Sie wusste zu berichten, dass das Einzelhandelsprojekt am Ortseingang auf einem guten Weg ist. EDEKA wird 1500 m², Aldi 1100 m² und ein Drogeriemarkt 702 m² groß werden. Eine Bushaltestelle in diesem Bereich wird auch eingerichtet.
Aufgrund eines Antrags des CDU-Ortsverbands Dürwiß wird der Sockel des Kriegerdenkmals in Kürze restauriert. Der Siegerentwurf der Siedlung Faktor X, das Gebiet am alten Laurenzberger Sportplatz bis hin zur Karl-Arnold-Straße, wird nochmals überarbeitet. RWE, die Kathy Beys Stiftung und die Stadt Eschweiler unterstützen und begleiten das Projekt. Weitere Informationen gab es zum Gebäude Hauptschule Dürwiß, den Kindergarten Schillerstraße und Blausteinsee.
Der „Dürwißer Dialog“ wird im Frühjahr 2013 fortgesetzt. Dem CDU-Ortsverband Dürwiß ist ein enger Kontakt und Austausch mit den Bürgern wichtig.
Do
15
Nov
2012
Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Eschweiler, bittet im Planungs-, Bau- und Umweltausschuss folgenden Antrag einzubringen:
1. Die Verwaltung wird damit beauftragt ein Konzept zu erstellen, wie der sog. Trimm-Dich-Pfad im Eschweiler Stadtwald wieder eingeführt werden kann. Dabei sind neben den voraussichtlichen Kosten einer solchen Maßnahme vor allem die Attraktivitätssteigerung des Erholungsgebietes Eschweiler Stadtwald als auch der Aspekt der Gesundheitsförderung besonders herauszuarbeiten.
Begründung:
Insbesondere im Frühjahr, Sommer und Herbst erfreut sich der Eschweiler Stadtwald bei Sportlern großer Beliebtheit. Egal ob Marathonläufer, sporadische Hobby-Läufer oder Sportvereine, alle nutzen den Wald, um sich durch regelmäßiges Laufen körperlich fit zu halten. Noch besser ging dies, als es den sog. Trimm-Dich-Pfad noch gab. Dieser sog. Vita-Parcours wurde zu Beginn der 70er Jahre ins Leben gerufen, um die sportlichen Möglichkeiten im Wald zu erweitern.
Er bestand aus ca. 20 Stationen, an denen der Nutzer sich durch eine kurze Beschreibung über die jeweilige Übung informieren und diese dann durchführen konnte. Dies waren z.B. an Holzbalken befestigte Stangen für Klimmzüge, mehrere aufgeschnittene Autoreifen zum durchhüpfen, längsgelegte Holzbalken zum Entlang balancieren usw. Solche Übungen wären auch heute denkbar und nützlich.
Leider wurde der Parcours in der Vergangenheit wiederholt durch Vandalismus so sehr beschädigt, dass die Verkehrssicherheit beeinträchtigt war. Die Beseitigung verursachte jährliche Kosten von ca. 1.000,- DM. Daneben fielen zurzeit nicht bezifferbare Unterhaltungskosten (z.B. Freischneiden der Stationen, pp.) an. Inzwischen ist der Parcours gänzlich abgebaut.
Aus Sicht der CDU sollte der Vita-Parcours wieder eingeführt werden. Hierdurch wird die Attraktivität des Eschweiler Stadtwaldes als Naherholungsgebiet gesteigert. Sportler und insbesondere Sportvereine können damit ihr Laufpensum um die angebotenen Übungen erweitern. Für Sportvereine - und vor allem Wettkampfsportler - stellt dies eine Bereicherung dar, da diese den Stadtwald oft nutzen, um an trainingsfreien Tagen sowie in den Ferien ihre körperliche Leistungsfähigkeit durch zusätzliches Laufen zu steigern. Auch Kinder können durch die Übungen spielerisch an Sport herangeführt werden.
Es ist davon auszugehen, dass sich durch die Einführung des Vita-Parcours mehr Waldbesucher sportlich betätigen werden. Dies wirkt sich letztlich positiv auf die Gesundheit aus und beugt langfristig Herz-Kreislauferkrankungen vor.
Zur finanziellen Realisierung:
In den Jahren 2007 bis 2011 wurden für die Bewirtschaftung des Eschweiler Stadtwaldes zwischen 151.128,97 € und 186.060,54 € ausgegeben. Dies ergibt durchschnittliche jährliche Ausgaben in Höhe von 167.159,78 €. Demgegenüber standen lediglich Einnahmen, die zwischen 26.595,13 € und 123.589,74 € variierten. Durchschnittlich entspricht das jährlichen Einnahmen in Höhe von 74.494,40 €. Gemessen daran dürften die aufgewendeten Kosten für die Ersteinrichtung und Unterhaltung des Vita-Parcours verhältnismäßig gering bleiben. Zum einen lassen sich die Personalkosten für die Unterhaltung u.U. durch gemeinnützige Arbeitskräfte gering halten. Möglicherweise lassen sich auch Bürger finden, die diese Arbeiten - frei nach dem Motto: Wir halten unseren Wald sauber - ehrenamtlich wahrnehmen. Was die Ersteinrichtungskosten angeht, sollte versucht werden, einen Sponsor zu finden. Denkbar wäre hier die unentgeltliche oder kostengünstige Überlassung von Geräten durch einen Hersteller, der im Gegenzug dafür die Möglichkeit erhält, an den Geräten oder der Übungsbeschreibung deutlich sichtbar auf seine Firma hinzuweisen.
Natürlich sind auch andere Gestaltungsmöglichkeiten denkbar.
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Schmitz
Fraktionsvorsitzender
Mo
22
Okt
2012
Bekanntlich ist Eschweiler mit seinen beiden Gymnasien, der Realschule, der Gesamtschule sowie der Hauptschule Stadtmitte bestens aufgestellt.
Auf Grund sinkender Schülerzahlen wurde beschlossen, die Hauptschule Dürwiß zu schließen. Dies führte unter anderem zu der Entscheidung, den Standort der Hauptschule Stadtmitte mit ca. 9 Millionen Euro umzubauen und zu sanieren.
"Schneller als erwartet zeigt sich jedoch schon in diesem Schuljahr, dass die Akzeptanz der Hauptschule trotz sehr guter Arbeit des Lehrerkollegiums und vielfältiger Angebote der Schule in der Bevölkerung sinkt" so der CDU Fraktionsvorsitzende Bernd Schmitz.
Die Anmeldezahlen für die Eingangsklassen ergaben für das Jahr 2012/13 anfangs 16 Meldungen, aktuell 21 Schüler. Im Gegensatz zu früheren Jahren scheint auch ein Schülerzugang in die Klassen 7 und 8 immer weniger wahrscheinlich.
Die CDU Eschweiler befürchtet, dass die zu beschließende 4-zügigkeit für die Unterstufe der Gesamtschule diese Entwicklung in der Hauptschule nur Anfangs stoppen wird.
"Um frühzeitig über diese sich abzeichnende Entwicklung nachzudenken, beauftragt die CDU Eschweiler die Verwaltung, unter der Annahme von weiter sinkenden Anmeldezahlen in der Hauptschule, die weitere Entwicklung zu prognostizieren, die Folgen aufzuzeigen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten" so Bernd Schmitz weiter.
"Möglicherweise bietet sich auch eine interkommunale Abstimmung mit benachbarten Städten an, um langfristig eine sinnvolle Weiterentwicklung des kommunalen bzw. regionalen Schulangebots zu ermöglichen".
Das Ergebnis soll in der nächsten Schulausschusssitzung vorgestellt werden.
Bernd Schmitz
Fraktionsvorsitzender
Mo
24
Sep
2012
Mit Unverständnis und Kritik reagiert Eschweilers CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd Schmitz auf die geplante rot-grüne Dichtheitsprüfung:
„Im Wahlkampf hatten SPD und Grüne eine bürgerfreundliche Lösung angekündigt. Kurze Zeit später zeigt sich: Das waren nur leere Worthüllen. Rot-Grün hat sein Versprechen gebrochen. Künftig wird jeder Eigenheimbesitzer unter Generalverdacht gestellt.
Das ist ideologischer Unsinn und in keiner Weise gerechtfertigt. Vor allem kommt es die Bürger teuer zu stehen.“
Noch im Wahlkampf hatten Ministerpräsidentin Kraft und ihr grüner Umweltminister Remmel angekündigt, Ein- und Zweifamilienhäuser von der Dichtheitsprüfung auszunehmen. Bernd Schmitz fordert die örtlichen Landtagsabgeordneten von SPD und Grünen auf, ihre Parteikollegen in Düsseldorf an dieses Versprechen zu erinnern und gegen die jetzigen Pläne vorzugehen: „Es liegt an ihnen, diesen Wortbruch noch zu verhindern und das von Frau Kraft und Herrn Remmel verursachte Chaos zu beenden. Das sind sie ihren Wählern vor Ort schuldig.“ Bernd Schmitz weist auch darauf hin, dass die fachmännische Untersuchung und Sanierung der Abwasserrohre je nach Grundstücksgröße weit mehr kosten könnte als die von Rot-Grün behaupteten 300 bis 500 Euro.
Im Gegensatz zu SPD und Grünen setze sich die CDU dafür ein, dass eine Prüfung nur bei begründetem Verdacht auf Undichtigkeit stattfinden soll.
Laut Ministerpräsidentin Kraft ist das Thema Dichtheitsprüfung noch nicht entschieden.
Quelle: Eschweiler Zeitung
Fr
07
Sep
2012
Höhere Schlüsselzuweisungen „kein Verdienst der Landesregierung“
Eschweiler. „Die rot-grüne Landesregierung steht weiterhin zu ihrem Wort, den Kommunen in Nordrhein-Westfalen bei der Sanierung ihrer Haushalte zu helfen.“ Mit diesen Worten kommentierte der
SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling dieser Tage die Eckdaten für das Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) 2013. Demnach könne Eschweiler mit rund 26,8 Millionen Euro rechnen, rund 15,5
Millionen mehr, als die Stadt im Rahmen des GFG 2012 erhalte. Darin seien Schlüsselzuweisungen in Höhe von etwa 23,8 Millionen enthalten. Solche Kunde aus Düsseldorf vernimmt natürlich auch der
Eschweiler Kämmerer, gleichwohl bricht Manfred Knollmann bei der Herleitung der Millionenbeträge nicht in Euphorie aus: „Die Feststellung, dass die Stadt im Vergleich der Haushaltsjahre 2012 zu
2013 insgesamt 15 Millionen Euro mehr an Schlüsselzuweisungen erhält, ist zwar rein rechnerisch zutreffend, stellt jedoch keinen Verdienst der Landesregierung dar.“ Ein wesentlicher Indikator zur
Ermittlung der gemeindespezifischen Schlüsselzuweisungen sei die Steuerkraft, erläutert er. Verzeichne eine Kommune exorbitante Steuereinnahmen wie etwa Mehrerträge bei der Gewerbesteuer, so
„räche“ sich das bei der Höhe der Schlüsselzuweisungen. Eschweiler habe im Haushaltsjahr 2010 außerordentlich hohe Gewerbesteuernachzahlungen erhalten. „Dies führte, allerdings zeitversetzt für
die nachfolgenden zwei Jahre, zu Mindererträgen bei den Schlüsselzuweisungen.“ Also 2011 und 2012.
In den darauf folgenden Jahren ab 2013 normalisiere sich dieser Haushaltsansatz wieder „auf das für Eschweiler übliche Niveau - zur Zeit 23 bis 24 Millionen Euro jährlich“. Manfred Knollmann:
„Somit kann abschließend festgehalten werden, dass unabhängig von der Beschlussfassung der Landesregierung die Erträge bei den Schlüsselzuweisungen für die Stadt Eschweiler ab 2013 systembedingt
erheblich steigen mussten.“ Michael Cremer
Do
30
Aug
2012
Junge Städteplaner bemühen sich vergeblich. Keine Mittel aus Düsseldorf zu erwarten - wie geht es nun weiter?
CDU setzt in erster Linie auf Verbannung des Lkw-Verkehrs aus dem Ortskern und Verdichtung der Wohnbebauung.
Weisweiler im Wandel? Oder nicht? Wird der sich häufig vernachlässigt fühlende Stadtteil im Schatten des Kraftwerks zielgerichtet weiterentwickelt - oder bleibt er sich weitgehend selbst überlassen? Diese Fragen stellt sich in diesen Tagen nicht nur der CDU-Ortsverband in Eschweilers östlichem Stadtteil.
Unter der Überschrift „Weisweiler im Wandel“ beschäftigten sich zehn Studierende des Masterstudiengangs Städtebau NRW unter Federführung von Professor Dr.-Ing. Hildegard Schröteler-von Brandt (Uni Siegen) und Professor Yasmin Utku (TU Dortmund) mit der Situation des Stadtteils Weisweiler. Entstanden sind neben einer umfassenden Analyse der Gesamtsituation des Ortes vier Rahmenkonzepte, die mit Ideenreichtum und Qualität selbst Fachleute überzeugten. Konzepte, die Anfang des Jahres öffentlich vorgestellt wurden und auch bei Weisweilers Bürgern Beifall fanden. Stichworte: Wohnen am Fluss, Naherholung,
Energieroute. . .
Jetzt allerdings musste einer der größten Verfechter des Projekts „Weisweiler im Wandel“, Eschweilers Technischer Beigeordneter Hermann Gödde, dessen Aus verkünden: weil vom Land keine Fördermittel zu erwarten seien.
„Wo dies nun klar ist, müssen wir uns selber helfen“, so Bernd Schmitz, CDU-Ortsverbandsvorsitzender. Daher hat sich der CDU-Vorstand in seiner letzten Sitzung ausgiebig mit dem Stadtteilentwicklungskonzept befasst. Ortsverbandsvorsitzender Bernd Schmitz: „Weisweiler ist mit ca. 5900 Einwohnern einer der bevölkerungsstärksten Ortsteile. Deshalb wird sich der CDU-Ortsverband dafür einsetzen, dass die Lebens- und Wohnqualität verbessert wird.“
Vor allem das Minimieren des Lkw-Verkehrs sei ein großes Bürgeranliegen. „Gerade denjenigen, der Weisweiler nur zur Durchquerung nutzt, um schnell zum Kraftwerk, zum IGP oder zur Müllverbrennungsanlage zu gelangen, muss man umleiten.“
Durch die erhöhte Verkehrsbelastung (auch auf der Autobahn 4) und ihre Folgeerscheinungen leide die Lebens- und Wohnqualität in Weisweiler. „Deshalb fordern wir Verbotsschilder für Lkw-Durchfahrten und die konsequente Überwachung durch die Polizei“, so Bernd Schmitz, der auch Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion ist.
„Weiterhin erwarten wir die Schließung der Autobahn-Anschlussstelle Weisweiler, wenn die neue Abfahrt Inden/Lucherberg gebaut ist. Dadurch kann die jetzige Lücke in der Lärmschutzwand geschlossen und die Lärmimmission reduziert werden,“ so der Ortsverbandvorsitzende. „Langfristig erwarten wir Flüster-Asphalt auf der A 4, so wie er auch im Bereich Röhe kommen soll.“
Da eine Ausweisung von neuen Wohnbauflächen in Weisweiler nicht möglich sei, könne eine Attraktivierung der Wohnnutzung nur im Bestand, sowie durch Baulückenschließung und Nachverdichtung erfolgen. „Hier bietet sich z. B. Am Burgweg oder aber auch nach Abriss des alten Feuerwehrhaus das Areal in der Ortsmitte an“ so Schmitz. „Wir werden beantragen, dass Haushaltsmittel im Haushalt 2013 für den Abriss zur Verfügung gestellt werden“. Das Areal des Feuerwehrgerätehauses war bisher als Standort für ein Jugendzentrum, Stadtteilfeste und Seniorenwohnungen vorgesehen.
Wenig begeistert ist die CDU darüber, dass die SPD-Mehrheit die nötigen 25 000 Euro für die Instandsetzung des Hubert-RößlerWegs in der Stadtratssitzung im Juli gestrichen hat. „Der auch als Kippenweg bekannte Weg ist für viele Bürger wichtig, und deshalb werden wir mal schauen, was im Haushalt 2013 möglich ist“, sagt Bernd Schmitz.
Bereits im September letzten Jahres hatten sich Hüchelner Bürger mit dem Ordnungsamt in einem Ortstermin für eine abknickende Vorfahrtsregelung von der Tannenbergstraße, Ecke Hüchelner Straße eingesetzt. Schmitz: „Der Leiter des Ordnungsamtes hatte dies zugesagt. Hier ist bisher nichts geschehen. Auch dies werden wir hinterfragen.“
Bernd Schmitz
CDU-Ortsverbandsvorsitzender
Di
07
Aug
2012
Der CDU-Ortsverband Dürwiß hat am Freitag, den 3. August mit dem Fahrrad eine Ortsbegehung durchgeführt.
Anwohner der Nagelschmiedstraße hatten sich über die Parksituation im Bereich zwischen Fuchshofweg und Zehnthofstraße beklagt. In diesem Bereich der Nagelschmiedstraße ist eine Fahrbahnseite häufig zugeparkt. Autofahrer, die dann aus Richtung Zehnhofstraße, aus dem Fuchshofweg oder aus Richtung südl. Nagelschmiedstraße kommen, sind nicht in der Lage vorausschauend zu fahren bzw. dem Gegenverkehr auszuweichen.
Am Spielplatz „Am Hochhaus“ stellte man fest, dass der Rinnstein ganz zugewachsen ist.
Weiter fuhr man zur Straße „Am Fließ“ wo man aufgrund der 4. Änderung des Flächennutzungsplanes – Ortseingang Dürwiß - die aktuell vorgesehene Bebauung des neuen Einzelhandelsstandortes in Augenschein nahm. Wichtig ist, dass auf der Jülicher Straße in unmittelbarer Nähe eine Bushaltestelle eingerichtet wird.
Im Frühjahr 2010 wurde die Aufstellung des Bebauungsplanes 105 - Südlich Rodelberg -beschlossen. Dort sollen acht Einfamilienhäuser entstehen. Auf einer Veranstaltung des CDU-Ortsverbands Dürwiß sprach Herr Gödde von Entwässerungsproblemen. Wir bitten die Verwaltung um Informationen bzgl. des Sachstands.
Im Hainbuchenweg ist eine Markierung auf der Straße angebracht, die auf den nahe gelegenen Spielplatz Raiffeisenweg hinweist. Dieses Zeichen ist fast vollständig abgefahren. Um die Autofahrer zum langsameren Fahren zu bewegen und für spielende Kinder zu sensibilisieren bitten wir die Markierung zu erneuern. Zudem fehlen bei einem Spielgerät die Wippen.
Bürger haben sich über die verzögerte Fertigstellung der Fahrbahndecke in der Eichenstraße beklagt. Seit Wochen stockt die Baustelle und verärgert Anwohner und Autofahrer. Wie ist dies zu erklären und für welchen Termin war die Fertigstellung geplant?
Das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs bedarf dringend einer Restaurierung. Einzelne Klinkersteine haben sich komplett aus dem Sockel gelöst. Diese Maßnahme hatten wir bereits in 2011 gefordert und war seitens der Verwaltung zugesagt worden.
Der Friedhof in Dürwiß wurde zu groß geplant. Die Bestattungskultur hat sich gewandelt. Urnenbestattungen und Grabstelen erfordern weniger Platz. Die große ungenutzte Fläche kostet den Bürger in der Pflege viel Geld. Welche Überlegungen gibt es seitens der Stadt die Fläche zukünftig zu nutzen?
Der Zustand der Karl-Arnold-Straße verärgert viele Bürger. Ursprünglich war die Sanierung im städtischen Haushalt für dieses Jahr vorgesehen. Diese Investition wurde verschoben. Immer wieder sind dort große Schlaglöcher zu beklagen. Ausbesserungen bringen nur kurzfristig Besserung. Der CDU-Ortsverband Dürwiß fordert die Karl-Arnold-Straße dringend instand zu setzen.
Im gesamten Ort sind viele städtische Beete und Grünzonen verwildert und ungepflegt. Wir bitten in einigen Beeten versuchsweise Rindenmulch aufzutragen oder Bodendecker zu pflanzen. Man wird dann feststellen, ob diese Maßnahme nicht doch weniger Pflegeaufwand erfordert. Die Beete sähen sauber aus und langfristig könnten Kosten gespart werden.
Der CDU-Ortsverband Dürwiß bittet den Bürgermeister um Überprüfung aller Punkte.
Fr
03
Aug
2012
Beim 29. Int. Volks- und Straßenlauf "10 km von Dürwiß" waren in diesem Jahr vier Vorstandsmitglieder des CDU-Ortsverbands Dürwiß dabei. Jürgen Wings, Mark Pützer, Markus Zander und Thomas Schlenter sind die Strecke über 4000 m erfolgreich gelaufen.
Di
31
Jul
2012
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Bertram,
die Verkehrsregelung an der Einmündung Feldenendstraße/Zechenstraße in Bergrath erfordert ein unverzügliches Eingreifen.
Insbesondere im Berufsverkehr (7.30 bis 8.30 und 16.00 bis 18.00 h) verursacht die derzeitige Regelung an der Kreuzung Südstraße/Zechenstraße/Eifelstraße einen erheblichen Rückstau auf der Zechenstraße. Fahrzeugführer aus der Feldenendstraße sind durch die Höhenlage (sowohl von rechts als auch von links ist nur eine Strecke von wenigen Metern einsehbar) und die bürgersteigbündige Bebauung auch ohne Rückstau gezwungen, vor einem Abbiegen den markierten Fahrradweg zu blockieren. Linksabbieger müssen sich bei hohem Verkehrsaufkommen auf Hand- oder Lichtzeichen anderer Fahrer verlassen, um sich langsam durch eine Lücke über die Fahrspur "heranzutasten". Der dann unmittelbar folgende Zebrastreifen sowie die beidseitig angelegten Bushaltestellen komplettieren die Gefährdungssituation.
Als kurzfristige Lösung beantragt der CDU-Ortsverband Eschweiler-Süd zunächst die Aufstellung eines Doppelspiegels und - ggfs. im Zusammenhang mit einer Verkehrszählung - die Überprüfung, ob eine Ampelanlage zur Entschärfung der täglichen Gefahrensituation beitragen kann.
In diesem Zusammenhang bitten wir auch um aktuelle Sachstandsinformationen zur seit Jahren von allen politischen Parteien geforderten Einrichtung einer Kreisverkehrslösung im Bereich Süd-/Zechen-/Eifelstraße, die zuletzt fast ganz oben auf der Prioritätenliste des Landesbetriebs Straßenbau NRW stand.
Mit freundlichen Grüßen
Frank Kortz Maria Mund
Vorsitzender Ortsverband Eschweiler-Süd Ratsmitglied
Mo
23
Jul
2012
Wo sind die Urnenstelen in Eschweiler?
Diese Frage stellten sich der CDU-Fraktionsvorsitzende Bernd Schmitz und sein Stellvertreter Thomas Graff bei der Besichtigung des Friedhofes in Aldenhoven. „Viele Städte bieten diese Bestattungsform schon lange an, so wie in Aldenhoven seit den 90er Jahren“, sagt Bernd Schmitz.
„Wir haben diese Bestattungsform bereits mit Schreiben vom 9. November 2009 für Eschweiler gefordert“, berichtet Thomas Graff. Und er ergänzt: „Viel geschehen ist bis jetzt nicht.“
Dabei sei die Einrichtung von Urnenstelen auf dem Waldfriedhof Pumpe-Stich im Arbeitskreis Friedhöfe längst beschlossen worden. Auch Haushaltsmittel seien bereitgestellt. „Für 15 000 Euro sollte eine Anlage mit etwa 15 bis 20 Urnennischen erstellt werden. Die Verwaltung verschleppt unseren Antrag mit immer neuen Ausreden“, sagt Bernd Schmitz.
Immer wieder werde aus der Bürgerschaft der Wunsch nach alternativen Bestattungsarten geäußert. Weitere Argumente der Christdemokraten:
Viele junge Menschen besuchen nur noch selten Friedhöfe und stehen auch nicht in der Pflicht, für die bestatteten Angehörigen Grabpflege zu leisten. Alte Menschen haben keine Angehörigen im nahen Umfeld, die die Pflege der Grabstätte übernehmen können oder wollen. Viele Familien mit Migrationshintergrund, die aus religiösen oder kulturellen Gründen andere Bestattungsriten erfüllen wollen, beerdigen ihre Angehörigen in ihrem Heimatland. Die Fläche des Friedhofs in St. Jöris, die für Bestattungsformen der Muslime eingerichtet wurde, wurde bisher so gut wie nicht genutzt.
Weiterhin fordert die CDU, Friedhofsflächen, die in Zukunft ungenutzt bleiben werden, wie die auf dem Friedhof in Nothberg, in ein Baugebiet umzuwandeln, zumal gerade in Nothberg nur noch wenig Entwicklungspotenzial vorhanden sei. „Hier verspricht man uns seit Jahren den Entwurf eines Bebauungsplanes“, sagt Bernd Schmitz.
„Dass die Verwaltung keine gesicherte Statistik über die Bestattungen in Eschweiler vorlegen kann, stimmt einen schon sehr nachdenklich, wenn man bedenkt, dass wir bis zum 31. Dezember für Eschweiler eine neue Gebührenordnung für das Bestattungswesen beschließen müssen“, so Bernd Schmitz weiter. „Wir werden dies alles nach den Ferien im Arbeitskreis Friedhöfe hinterfragen und darauf drängen, dass unser Antrag endlich umgesetzt wird“.
Bernd Schmitz, CDU-Fraktionsvorsitzender
Fr
29
Jun
2012
Am 23.6. fand auf Einladung der FrauenUnion Eschweiler im Rahmen des
Familientags eine geführte Waldwanderung mit der Revierförsterin, Frau
Susanne Gohde, statt. Jung und Alt hatte Gelegenheit, die vielseitige
und verantwortungsvolle Arbeit einer Försterin aus erster Hand
kennenzulernen.
Einen Schutzhelm für Forstarbeiter anprobieren war für
die Kinder fast so spannend wie der Hund der Försterin, der vor Ort
demonstrierte, wie er die Fährte eines verletzten Tieres aufnimmt. Von
der Bedeutung der farbigen Markierungen auf den Baumstämmen über die
Berechnung des Wertes einzelner Bäume und die betriebswirtschaftlichen
Faktoren der Arbeit, die auch zum Großteil im Büro zu erledigen ist bis
hin zur Erläuterung der Sturmschäden - die Informationen waren
vielseitig und regten auch oft zum Nachdenken an. Die Wanderer
entdeckten dank der kundigen und immer mit lebendigen Alltagserzählungen
aufgelockerten Führung einige Stellen im Stadtwald, die sie sicherlich
noch öfter aufsuchen werden. Selbst in die Nähe der Bienenstöcke trauten
sich die Kinder zum Abschluss der gut zweistündigen Führung, bevor sie
sich dann auf dem Spielplatz austoben konnten. Die Erwachsenen genossen
derweil beim einem gemütlichen Zusammensein das ideale Wetter.
Sa
16
Jun
2012
Im Jahr 1981 wurde der Marktplatz hergerichtet wie er heute ist. Die CDU Fraktion befürwortet den Gestaltungsansatz in Rückbesinnung auf die historische Situation zum Bau einer Treppe, so dass die Kirche St. Peter und Paul und der Marktplatz besser verzahnt werden. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war eine Aussage des Technischen Beigeordneten Hermann Gödde in der Fraktion, in der er bis zu 70% Fördermittel vom Land für die Umgestaltung des Marktplatzes und andere Projekte in der Nördl. Innenstadt zusagte.
„Nur wenn diese Fördermittel fließen, dann befürworten wir den Bau der Treppe“ so der Fraktionsvorsitzende Bernd Schmitz. Die CDU ist gespannt ob die angekündigten Mittel tatsächlich durch die Landesregierung bereitgestellt werden. Sollte dies nicht der Fall sein, so wird die CDU dem Bau der Treppe nicht zustimmen, da der Marktplatz auch im aktuellen Zustand weitestgehend den Anforderungen als Markt- und Veranstaltungsplatz genügt und von der Bevölkerung angenommen wird.
Die Pflasterung sowie der Sonnenwagen sollen erhalten bleiben. Auch die Bäume müssen geschützt werden, jedoch befürworten wir die Herstellung eines barrierefreien Belages unter den Bäumen durch niveaugleiche Baumroste. Zudem könnte eine attraktive Beleuchtung durch neue Laternen bzw. angestrahlte Fassaden eine Optimierung der heutigen Situation darstellen.
„Für die Fachgeschäfte sowie die Marktbesucher ist es erforderlich „Kurzzeitparken“ zu realisieren, deshalb wollen wir den Erhalt der jetzigen Parkplatzsituation“, so Schmitz weiter.
Sehr wichtig ist der CDU die Realisierung einer öffentlichen WC Anlage. In einer Ausschusssitzung vor einigen Monaten hatte die Verwaltung die Realisierung im alten „Glorys“ angekündigt. Die Gespräche müssen nun enden und endlich Tatsachen realisiert werden, schließlich steht schon das EMF vor der Tür.
Die CDU Fraktion möchte auch die Aufwertung der Grünfläche an der Peter Paul Str. / Englerthsgärten. Ebenso unterstützen wir ein Fassaden und Hofprogramm. Damit sollen weitere Eigentümer zu Investitionen motiviert werden.
Wir wünschen uns die Einrichtung eines Verfügungsfonds für die nördliche Innenstadt, hier insbesondere im Zusammenhang mit einer Immobilien- und Standortgemeinschaft am Markt/Schnellengasse. Der Fond soll zur Stärkung von zentralen Versorgungsbereichen dienen, die durch Funktionsverluste- insbesondere Leerstand- bedroht oder betroffen sind.
Di
08
Mai
2012
Zum zweiten Mal hatte der CDU-Ortsverband zu einem „Historischen Rundgang“ mit dem Ehrenvorsitzenden des Eschweiler Geschichtsvereins Simon Küpper durch Dürwiß eingeladen.
Trotz des schlechten Wetters waren 40 Interessierte gekommen, die durch die Vorsitzende Pia Dondorf herzlich begrüßt wurden.
Simon Küpper hatte ortsgeschichtlich bedeutende Besichtigungspunkte ausgesucht, die er den Besuchern oftmals mit Fotos aus der damaligen Zeit nahe brachte.
Start war am Pfarrer-Bringmann-Platz wo nach der Zerstörung der Pfarrkirche 1944 von 1945 – 1951 die hölzerne Notkirche gestanden hat. Der ehemalige Zehnthof war jahrhundertelang ein landwirtschaftliches Anwesen und wurde 1928 – 1930 Nähschule und Kleinkinderbewahrschule (Kindergarten). Zudem wurde dort auch eine Badeanstalt eingerichtet.
Nach dem Besuch der evangelischen Kreuzkirche, die 1967 eingeweiht wurde, ging die Gruppe zum alten Blausteinkreuz an der Ecke Gasthaus-, Heinrich-Heine Straße, dem Bonifatiuskreuz von 1787. Dieses Kreuz stand ursprünglich an der Ecke Gasthaus-, Jülicher Straße und musste 1954 der Straßenverbreiterung weichen. Dort war früher eine Haltestelle der Straßenbahnlinie Eschweiler – Dürwiß. Zudem war dort der Treffpunkt der Dorfjugend.
Die Aachen - Frankfurter Heerstraße, die mittelalterliche Krönungsstraße der deutschen Könige verlief auch durch Dürwiß. An dieser alten Handels- und Pilgerstraße lagen Gasthäuser zur Beherbergung der Reisenden und Aachen-Wallfahrer. In der Dürwißer Gasthausstraße befand sich auch eine solche Herberge.
Die zahlreichen Informationen von Simon Küpper weckten bei den älteren Teilnehmern des Rundgangs viele Erinnerungen. Manches Anekdötchen wurde erzählt und sich über viele Erlebnisse der Vergangenheit ausgetauscht. Die Jüngeren erfuhren viel Neues, und werden manches Gebäude zukünftig anders betrachten.
Mo
07
Mai
2012
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Bertram,
während des Winters wurden die Fahrradständer im Bereich der Außengastronomie am Markt verständlicherweise abmontiert.
Leider haben Sie keinen Ersatz geschaffen, so dass nun im Bereich des Marktplatzes keine Fahrradständer zu finden sind. Das führt dazu, dass an Markttagen und bei schönen Wetter alle Laternenpfähle und Straßenschilder mit Fahrrädern „garniert“ werden, da die Radler nicht wissen, wo sie ihre Gefährte sicher abstellen können.
Wir beantragen daher eine Ersatzlösung, z. B. zwischen dem ehemaligen Behindertenparkplatz neben dem Pallazzo und dem Eiscafé.
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Schmitz
Fraktionsvorsitzender
Di
01
Mai
2012
Am Donnerstag, den 19. April fand im Restaurant der Dürwißer Festhalle der "Dürwißer Dialog" statt: Ein Informationsabend mit anschließender Diskussion.
80 Bürger waren gekommen, um vom Technischen Beigeordneten Hermann Gödde über die Entwicklung unseres Ortes informiert zu werden:
- Sachstand Blausteinsee- wie geht es weiter?
- Ortseingang Dürwiß
- Baulandentwicklung
- Zeitplan Hauptschule und Kindergarten Schillerstraße
- Vereinsheim Kaafsäck
Die Vorsitzende Pia Dondorf begrüßte alle Besucher und freute sich über das große Interesse.
Die Bürger sollen beim "Dürwißer Dialog" die Möglichkeit haben informiert zu werden und sich auszutauschen.
Sie können der Politik und der Verwaltung Ideen und Vorschläge vortragen, und so aktiv die Entwicklung unseres Ortes beeinflussen.
Am Blausteinsee glaubt man nicht mehr an die Umsetzung der Ressort-Pläne. Der Kontakt zum potentiellen Investor ist abgebrochen, und so muss man nach vier verlorenen Jahren Alternativen suchen.
Pia Dondorf bemerkte, dass auch die CDU um die finanziellen Probleme der Blausteinsee-GmbH weiß, aber nie an eine Realisierung der für Dürwiß viel zu abgehobenen Pläne geglaubt hat. Man ist froh, dass nun auch endlich die SPD die Pläne für das Luftschloss aufgegeben hat.
Herr Gödde äußerte sich zu den anderen vorgegebenen Themen, zeigte Bebauungspläne an der großen Leinwand und beantwortete die Fragen der Bürger.
Pia Dondorf dankte allen Besuchern.
Ganz besonders wichtig ist der Dürwißer CDU ein enger Kontakt zu den Bürgern. Ihre Sorgen und Bedenken müssen in alle politischen Überlegungen und Entscheidungen einfließen.
Do
12
Apr
2012
Fr
06
Apr
2012
Das ist ja unglaublich und abenteuerlich! Da setzt sich die SPD Ortsvereinsvorsitzende Nadine Leonhardt und ihr Ratskollege Dietmar Schultheis, der nur vor Wahlen sichtbar und aktiv wird, mit einer Meldung zur DSL-Leitung ins Netz und will der Bürgerschaft verkaufen, dass die gescheiterte Regierung im Land unsere dringend benötigte DSL-Leitung gerne installiert und bezuschusst hätte. Das hätte diese doch schon seit zwei Jahren machen können. Das Problem ist doch nicht neu! Die gescheiterte Landesregierung ist schon einmal mit ihrem Haushalt bei Gericht gescheitert, weil er verfassungswidrig war. Wer Bürgern nicht hilft und diese auch noch veräppeln will, muss sich fragen lassen, ob der Ratsstuhl noch die richtige Sitzgelegenheit ist. Den bevorstehenden Wahlkampf zu nutzen, hier auch noch scheinheilige Informationen abzusetzen, ist wohl sehr bedenklich.
Wenn es eventuell Möglichkeiten einer anderen schnellen Bezuschussung gibt, dann stellt sich die Frage, warum Frau Leonhardt und Herr Schultheis, der Bürgermeister und die gesamte SPD Mehrheit
diese seit Jahren nicht genutzt haben und dies jetzt im Wahlkampf machen. Über Märchen freuen sich Kinder; Erwachsene erwarten Taten.
An allen relevanten Stellen sitzt die SPD in der Mehrheit. Im Landtag, wo die SPD mit den Grünen regiert, geschah diesbezüglich nichts. Im Regierungspräsidium in Köln sitzt eine SPD
Regierungspräsidentin und in Eschweiler regiert der SPD Bürgermeister Bertram mit der absoluten SPD Mehrheit. Ja wer entscheidet denn über die Gelder! Schauen wir mal, was sie damit macht.
Do
29
Mär
2012
Einige Vertreter der CDU-Fraktion sind in letzter Zeit von Besuchern der Bürgerbegegnungsstätte Eschweiler-Ost angesprochen worden, da diese im Stadtgebiet nicht ausgeschildert ist.
Somit haben Besucher, die von außerhalb der Stadt kommen, große Schwierigkeiten diese Stätte ausfindig zu machen.
Daher beantragt die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Eschweiler die Anbringung von Hinweisschildern, die den Weg zu dieser Begegnungsstätte weisen.
Mo
19
Mär
2012
Ende 2011 wurde von einer Stadtverbandsversammlung die Neustrukturierung der CDU-Eschweiler beschlossen.
17 Wahlkreise, die bisher in einem Ortsverband Eschweiler zusammengeschlossen waren, werden nun in kleinere Strukturen aufgeteilt. Damit ist die Nähe der Vorstände und Wahlkreisinhaber zu den
Bürgern besser umzusetzen.
Bis Ende März erfolgen nun die Versammlungen zur Neugründung der drei Eschweiler Ortsverbände West, Mitte und Süd.
Alle Mitglieder und Bürger, die den Neugründungen beiwohnen möchten sind herzlich willkommen.
Hier geht es zu den Terminen.